Jede Faser trägt die Spannung des Webstuhls, auf dem sie aufgezogen wurde, jeder Stich erinnert an die Hand, die ihn hindurchzog. Was als loser Faden beginnt - zerbrechlich, formlos - wird unter Menschenhänden zu etwas Reicherem: eine Textur, ein Muster, eine Oberfläche mit Seele. Dieser Impuls kennt keine Grenzen. Über Kontinente und Jahrhunderte hinweg haben Hände Stoff gefädelt, Fasern verflochten, Bedeutung in Materie gewebt.
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